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Der Kondor, größter Vogel der Welt und das Wappentier Ecuadors, schneebedeckte Vulkane am Äquator und farbenprächtige Indiomärkte:
Das Andenhochland - Sierra
Die Sierra bietet einen starken Kontrast zu den anderen Regionen des Landes und bildet das Herzstück Ecuadors. Hier finden sich 32 zum Teil noch aktive Vulkane, auch der Cotopaxi (5.897 m), der höchste noch tätige Vulkan der Welt! Die "Prachtstraße der Vulkane",wie Alexander von Humboldt diesen Abschnitt der Panamericana nannte, reicht von Tulcán im Norden bis hinunter nach Loja im Süden.
Quito
Die Hauptstadt Ecuadors hat sich trotz stolzer 1,8 Millionen Einwohnern ihren kolonialen Charme bewahrt. Die Weltorganisation UNESCO hat sie in das Weltkulturerbe aufgenommen und die Altstadt unter internationalen Denkmalschutz gestellt.
Etwa 2 Autostunden nördlich von Quito gelegen ist die Provinz Imbabura wohl eine der landschaftlich reizvollsten Regionen der Sierra. Eine der berühmtesten Attraktionen ist der samstägliche Kunsthandwerkermarkt in Otavalo, auf dem sich die Indios in farbenprächtiger Tracht zum Handel treffen.
Baños
Das malerische Städtchen liegt genau im Übergangsbereich zwischen Sierra und Dschungel. Baños verfügt über heiße Quellen, die an den Hängen des Tungurahua-Vulkans entspringen. "Das Tor zum Dschungel", wie Baños auch bezeichnet wird, ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in dieser Region.
Cuenca
Die meisten Ecuadorianer halten dieses Juwel der Kolonialzeit für die schönste Stadt ihres Landes, und man wird kaum eine gegenteilige Meinung hören. Noch immer hat sich das in 2.541 m Höhe gelegene Cuenca am Ufer des Tomebamba Atmosphäre und Architektur aus der Zeit der spanischen Eroberer bewahrt.
Inkaruinen "Ingapirca"
Nur eine Autostunde nördlich von Cuenca findet man die bedeutendsten Inkaruinen Ecuadors, die Ingapirca-Ruinen, was in der Quechua-Sprache "Steinmauer der Inka" heißt. Die Inkas erbauten hier einen Sonnentempel aus fugenlos aufeinander geschichteten Dioritblöcken. Die spanischen Eroberer unter der Führerschaft von Pizarro entdeckten diese Anlage nie, weil sie von den Inka zugeschüttet wurde. Erst vor etwa 35 Jahren ist sie wieder entdeckt worden.
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